Die Tarte tatin ist ein auf dem Kopf gebackener Kuchen. Der Legende nach, ist er aus einem missglückten Versuch einer der Schwestern Tatin entstanden. Ihr fiel der vorbereitete Kuchen aus der Hand. Kurzum hat sie die verbliebene Fruchtmasse mit einem neuen Teig bedeckt und auf dem Kopf gebacken. (Danke an Thierry und wikipedia für diese Anekdote!)
Das Rezept stammt aus Maltes Foodblog und ich habe es als Abschluss eines Backtages im Holzofen gebacken.

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Mürbteig:

 200 g     Weizenmehl (405)
100 g     Butter (kalt)
3 EL     Puderzucker
1  Ei
Prise       Salz

Mehl in eine Schüssel sieben, das Ei, kalte Butter in Stücken, eine Prise Salz und den Puderzucker hinzugeben und mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie einschlagen und für 1Stunde (oder mehr) in den Kühlschrank legen.

 

Aprikosen Tarte:

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700 g     Aprikosen
80 g     Zucker
50 g     Butter
2  EL   Zitronensaft

evtl. Thymianblättchen

 

Den Zucker in einer Pfanne schmelzen und leicht karamellisieren lassen, dann die Butter und den Zitronensaft hinzugeben. Diese Masse in die Form gießen und die Aprikosen eng darauf verteilen. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (etwa 2cm größer als der Durchmesser der Form. Die Teigplatte auf die Aprikosen legen und am Rand der Form leicht andrücken.

Meine Oma Olga sagte immer:
„An den Rand gehört noch ein Stich Butter, sonst schmeckt´s nicht!“
 

 

Die im vorgeheizten Ofen (200°C Obr-Unterhitze) für 25-30 Minuten backen.
Nach dem backen die Tarte ruhen lassen und erst dann stürzen.

 

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